Papierblumen sind für mich die Antwort auf die Frage, welche Frühlingsdeko zeitlos und äußerst pflegeleicht ist. Ob fertig gekauft oder selbst aus Seidenpapier gebastelt – der Papierblumenstrauß lässt sich individuell zusammenstellen und kombinieren. Warum diese Deko-Elemente auch in deinem Zuhause nicht fehlen dürfen und wie du deine Blumen aus Papier besonders drapierst und stylst, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Papierblumen perfekt für den Frühling
Frische Blumen sind fröhliche Raumerheller, die meistens nicht nur gut riechen, sondern in herrlichen Farbtönen auch gute Laune versprühen. Da man an Schnittblumen in der Regel nicht so lange Freude hat, eignen sich Trockenblumen oder Papierblumen perfekt als langlebige Alternative. Besonders an dunklen Plätzen im Raum oder speziell dort, wo sonst die Sonne ungefiltert auf den Tisch scheint. Der Papierblumenstrauß lässt sich davon nicht beeindrucken und ziert das Zuhause sehr wirkungsvoll. Platziere einfach mehrere Blumen in einer Vase oder in einem Flechtkorb und zupfe die Blüten aus Papier nach Bedarf zurecht.
Fertige Papierblumen: Strauß aus Seidenpapier
Wenn du es unkompliziert magst, sind fertige Papierblumen die perfekte Wahl. Sie kommen in klar definierten Formen, harmonischen Farben und lassen sich sofort arrangieren und biegen. Du suchst dir einzelne Stiele aus, kombinierst sie nach Höhe und Farbe und stellst dir deinen Papierblumenstrauß wie ein modulares System zusammen. Mein Tipp: Bleib bei einer Farbfamilie und spiele lieber mit Formen. Große Blüten setzen ein Statement, filigrane Zweige bilden ein ruhiges Pendant. So wirkt der Strauß besonders modern – ideal für zeitlose Frühlingsdeko.
Die Formen und sanften Farben erinnern stark an Originalblüten wie Narzissen, Rosen, Nelken, Windröschen, Mohn, Pfingstrosen oder Krokusse – alles bekannte Blumen, die perfekt zum Frühjahr passen. Sie alle haben einen flexiblen Stiel und können dementsprechend in die gewünschte Richtung gebogen werden. Beherzige noch diese weiteren Tipps und du wirst lange Freude an deinem Strauß haben:
- Wähle eine schlichte Vase – Glas, Keramik oder Stein
- Begrenze deine Farbpalette auf 2–3 Töne
- Kombiniere große und kleine Blüten bewusst
- Lass Luft zwischen den Stielen – kein Stopfen
Blumen aus Papier basteln: So einfach geht’s
Wenn du selbst Papierblumen schneiden und entwerfen willst, gibt es hier unterschiedliche Ansätze. Entweder greifst du zum Grundmaterial Seidenpapier oder entscheidest dich für bunten Bastelkarton. Auf jeden Fall benötigst du Kreppwickelband, leichten Draht und Papierdraht – optional auch Blütenstempel. Die genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du kostenlos im Anleitungsbereich.
Du entscheidest, wie viele Lagen aus dem Seidenpapier du faltest, in welche Form du sie schneidest (rund, spitz, wellig) und wie stark du diese auseinanderziehst. Keine Blume muss perfekt sein, denn auch die echten sind genauso unregelmäßig und alles andere als makellos.
Karton, Kunst, Papier: Blumenstrauß kombinieren
Natürlich lassen sich auch andere Kunstblumen und Zweige in das Bouquet drapieren – hier gibt es kein richtig oder falsch. Wer es noch ausgefallener und bunter mag, kann beispielsweise auch Chenilledraht hinzunehmen und daraus fantasievolle Blüten und Blumen entwerfen. Eine Kombination aus ausgeschnittenen Blumen oder Kartonblüten sorgt für kreative Abwechslung – nicht nur in der Vase, sondern auch beim Basteln.
Das Schöne an deinem selbstgestalteten Papierblumenstrauß: Du kannst ihn jederzeit verändern, Blüten austauschen oder saisonal anpassen. Im Sommer wird deine Farbpalette zum Beispiel knalliger, im Herbst erdiger. Genau deshalb sind Papierblumen für mich eine der vielseitigsten Dekoideen überhaupt. Der Strauß passt sich dir an – nicht umgekehrt.
Wenn du jetzt Lust bekommen hast, selbst kreativ zu werden, dann zögere nicht lange. Kauf dir ein paar fertige Papierblumen, ergänze sie mit selbstgemachten aus Seidenpapier und stell dir deinen ganz persönlichen Frühlingsstrauß zusammen.
Viel Freude dabei
Elsa