Adventskalender Ideen: Von fertigen Sets bis einfachen Tütchen

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Romy & Orly

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Wenn Romy eine Idee hat, dann ist Orly ebenfalls Feuer und Flamme – und umgekehrt. Die Zwillinge unternehmen alles gemeinsam und basteln am liebsten zu zweit in ihrem kleinen Studio auf dem Dachboden. Jeder Trend wird ausprobiert und dabei viel Süßes genascht, am liebsten natürlich Marshmellows. Die beiden können sich schnell für viele Sachen begeistern und teilen ihre Erfahrungen miteinander. Gemeinsam geht doch einfach alles viel schneller und besser von der Hand.

„Ein Adventskalender ist ein MUSS für die Weihnachtszeit – wir basteln uns immer einen gegenseitig!“

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Türchen auf: Einfache Advents­kalender Ideen

Adventskalender Ideen: Von fertigen Sets bis einfachen Tütchen

Diese Tradition ist für uns von klein auf ein Highlight der Weihnachtszeit: Der Adventskalender. Egal, ob mit lauter leckeren Süßigkeiten, 24 Gute-Laune-Sprüchen oder praktischen Geschenkideen gefüllt – für jeden Weihnachtsfan gehört doch einfach ein kreativer Weihnachtscountdown dazu. Wir haben hier ein paar bunte Adventskalender Ideen zusammengestellt: Von aufwendigen Bastelprojekten bis Last-Minute-Adventskalender-Tütchen.

Advent, Advent, woher man kennt?

Warum feiern wir eigentlich die vier Adventssonntage? Nach unseren Recherchen bedeutet „Advent“ aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie „Ankunft“ und stellt die Vorbereitungszeit auf Heiligabend dar, die am 24.12. endet. Vor vielen Jahrhunderten war diese zunächst die Zeit des Fastens und der Buße – mit Hinblick auf die ganzen Leckereien auf den Weihnachtsmärkten und co. mittlerweile unvorstellbar. Im christlichen Glauben steht jeder Adventssonntag für ein bestimmtes Thema. Wusstest du, dass diese erst seit dem 10. Jahrhundert von sechs auf vier Sonntage reduziert wurden? Außer in Mailand, dort feiert man heutzutage immer noch sechs Wochen lang den Advent.

Adventskalender: Wer hat’s erfunden?

Einen Namen zum Erfinder des Adventskalenders gibt es nicht – der Brauch hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt, um vor allem den Kindern die Wartezeit auf Weihnachten greifbarer zu machen. In der ersten Zeit wurde von 24 Kreidestrichen jeden Tag einer weggewischt. Erst später hatte man 24 Bildchen an die Wand oder das Fenster geklebt.

Den ersten Adventskalender mit „Türchen“ hat der Buchhändler und Verleger Gerhard Lang Anfang des 20. Jahrhunderts herausgebracht. Wir freuen uns, dass sich der Adventskalender über die Jahre hinweg durchgesetzt hat und nun viel Bastelspielraum lässt.

Alles eine Frage des Budgets

Natürlich kann man bei der Gestaltung des Adventkalenders bereits preislich in die Vollen gehen, ohne dass der Wert des Inhalts berücksichtigt wird. Vergleichst du es mit fertig gepackten und von bestimmten Marken hergestellten Kalendern, kommst du schnell auf den gleichen Einkaufspreis. Aber sind wir mal ehrlich – macht es nicht auch Freude, sich eine dekorative Gestaltung des DIY Adventskalenders zu überlegen und drauf los zu basteln?

Mit kleinen Tütchen, Boxen, Kugeln oder Schachteln hast du bereits eine sehr gute Basis geschaffen. Manche Sets umfassen 24 Stück und sind inklusive Stickern oder passenden Zahlen.

Zur Halterung bieten sich stabile Äste, Metallringe oder schöne Vasen und Schalen an. Einfach batteriebetriebene Lichterketten dazwischen wickeln, etwas Tannengrün oder andere Weihnachtsdeko wie Anhänger in Nussknacker-, Engel- oder Sternenform. All das lässt euren DIY Kalender direkt noch viel weihnachtlicher aussehen. Wer jedoch nachhaltig unterwegs ist und Stoffreste zuhause findet, kann seine Türchen auch einfach selber nähen.

Kostenlose Anleitungen: lauter Adventskalender Ideen

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Kleiner Inhalt, großer Effekt

Beim Adventskalender ist die Größe manchmal tatsächlich entscheidend: Achte darauf, dass deine Geschenke in deine Tütchen passen (oder mache sie passend). Jeder geht hier etwas anders vor: Manche kaufen erst die Geschenke zum Befüllen und basteln daraufhin in der benötigten Größe die „Türchen“ – andere haben erst den Adventskalender fertig und besorgen dann ihre kleinen Geschenke.

Was zum Beispiel in jede Größe passt und auch in vorteilhaften Sets gekauft werden kann, um gleich mehrere Tage zu füllen, sind Washi Tapes, Stempel, Stifte oder Mini-Farbtuben (Acryl, Gouache oder sogar einzelne Aquarellnäpfchen).

Kein Geld mehr übrig? Dann nimm dir Zettelchen und Stift zur Hand (findet man immer zuhause und im Zweifel tut’s eine alte Buchseite oder Zeitschrift auch) und lettere einen motivierenden Spruch, ein Zitat oder eine Songzeile des Lieblingsinterpreten.

Du siehst, die Möglichkeiten und Adventskalender Ideen sind unbegrenzt und zum Glück jedes Jahr auf’s Neue inspirierend. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Spaß beim Brainstormen, Basteln und Befüllen deines Adventskalenders! Und denke daran – man kann nie früh genug damit anfangen, denn Weihnachten kommt immer schneller als man denkt!

Viel Spaß wünschen Romy & Orly