Nicht nur auf dem Pausenhof damals ein Hingucker, auch heute wieder ein absolutes Lieblingsprojekt als Geschenk oder bei einem Kreativ-Abend: Freundschaftsarmbänder. Selber machen geht ganz easy: geknotet, geflochten oder gefädelt. Mit ein paar Fäden und der richtigen Technik haben wir im Handumdrehen ein persönliches Schmuckstück für die liebsten Freund:innen entworfen. Welche Materialien du brauchst, welche Techniken einfach sind und Spaß machen, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Darum solltest du wieder Freundschaftsarmbänder knüpfen
Ein bisschen Nostalgie an frühere Zeiten – doch auch jetzt wieder voll im Trend. Freundschaftsarmbänder selber machen heißt: Zeit schenken. Kreativ sein. Gemeinsam lachen, wenn sich der Faden mal wieder selbstständig macht. Und am Ende haltet ihr etwas in der Hand – oder eher – tragt es am Handgelenk, das euch verbindet.
Diese Materialien brauchst du für eure Freundschaftsarmbänder
Du findest für dein neues Schmuck-Projekt praktische Bastelsets in verschiedenen Farbkombis, mit denen du direkt loslegen kannst. Das beste daran: sie reichen für bis zu 7 Armbänder. Darin enthalten sind auch Anleitungen bzw. Tutorials für verschiedene Muster. Ansonsten brauchst du nur diese Materialien, die du vielleicht sogar eh zuhause rumfliegen hast:
- Stickgarn oder Baumwollgarn (für klassische Armbänder)
- Makramee-Garn für breitere Designs
- Schere
- Klebeband oder Klemmbrett zum Fixieren
- Optional: Motiv- oder Buchstabenperlen
Tipp: Am besten die Fäden immer etwas länger abschneiden, um ein wenig Reserve einzuplanen, damit sie auch wirklich um jedes Handgelenk passen.
Verschiedene Knüpf-Techniken: Klassisch oder geflochten?
Als Klassiker unter den Freundschaftsarmbändern zählt der geknotete Musterband. Hier arbeitest du mit Vorwärts- und Rückwärtsknoten und baust dir so dein Design auf. Anfangs wirkt das Zählen der Reihen etwas schwierig, aber sobald du den Rhythmus raus hast, läuft es fast meditativ. Beliebte Muster sind dabei zum Beispiel:
- Chevron (Zickzack)
- Rauten
- Streifen
- Alpha-Muster (für Buchstaben oder kleine Symbole)
Wenn du es unkompliziert magst, flechte dein Armband einfach mit drei oder mehr Strängen. Du kannst zwischendurch Perlen einarbeiten oder mehrere Farben kombinieren. Perfekt für Last-Minute-Geschenke, weil du hier schnell dran lang arbeiten kannst oder sogar für Ungeübte Bastler:innen und Kinder. In ca. 20 Minuten kannst du nämlich schon ein schönes, handgemachtes Armband präsentieren.
Freundschaftsarmbänder selber machen verbindet
Freundschaftsarmbänder selber machen ist kreativ, persönlich und überraschend vielseitig. Mit Garn, Perlen und ein bisschen Geduld entstehen Schmuckstücke, die mehr erzählen als jedes gekaufte Accessoire.
Ob geknotet, geflochten oder gefädelt – du entscheidest, wie euer Band aussieht. Und vielleicht startest du schon heute dein nächstes kleines Herzensprojekt.
Viel Spaß beim Knoten, Fädeln und Verschenken
wünscht Poppy